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Die Roko-Minitoys-Saga.
Das Wort "Miniatur" hat auf mich eine
elektrisierende Wirkung. Mich fasziniert alles,
was klein ist, egal ob Puppenstube oder Eisenbahn.
Je kleiner - je lieber und wenn es sich dann auch
noch bewegt, fast wie sein großes Vorbild, komme
ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Was lag da für meinen Mann näher, als mir ein
Puppenhaus für meine selbstgemachten 20 cm großen
Puppen zu bauen. Eingerichtet haben wir es zusammen.
In der Größe 1:10 gab es nämlich zu dieser Zeit
noch keine fertigen Möbel. Den Begriff "Miniteddy"
kannte man hier in Europa auch noch kaum. Darum
suchte ich auch vergeblich nach passenden Teddys
für den Kramladen in meinem Puppenhaus. Also verkleinerte
ich einen normal großen Teddyschnitt auf ca. 10
cm. Das klappte prima. Dann nähte ich in dieser
Größe Mini-Teddys aus Samt und Seide und verkauft
sie per Inserat. Das klappte auch prima. Für eine
damalige Freundin habe ich dann die erste "Original
Hunsrücker Bärenstube" als Bärenmacherwerkstatt
angefertigt. Endlich konnte ich beide Hobbys, Miniaturen
und Mini-Teddys, miteinander verbinden. Die Resonanz
auf den großen Bärenbörsen in Neustadt, Hennef und
Dortmund war sehr erfreulich. Sogar das Fernsehen
und verschiedene Bärenzeitschriften haben über meine
Arbeiten berichtet. Im Laufe der Jahre sind Bärenstuben mit über 50 verschiedenen Themen
entstanden. Auch das Puppenhaus wurde weiter ausgebaut.
Jedoch müssen sich die Puppen das Haus jetzt mit
den Bären teilen.
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